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Jobsuchmaschinen immer nur Werbeseiten?

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In den letzten Tagen habe ich mich des öfteren mit Jobsuchmaschinen beschäftigt, nicht weil ich auf der Suche bin, sondern um die verschiedenen Webseiten zu betrachten. Was wird dem User eigentlich präsentiert, ist es wirklich in erster Linie die erwartete Leistung einer Jobbörse oder leider, wie viel zu oft, ein anderer Hintergrund?
Die wenigsten Jobsuchmaschinen haben meiner Meinung eine klar strukturierte Seite. Bei vielen dreht es sich um SEO Zwecke oder direkt nur um den schnöden Mammon, was man anhand der vielen Werbebanner merkt, welche einem gleich beim ersten Besuch ins Gesicht schlagen.

Was ich interessant fand waren Jobportale, welche für den Besucher einen weiteren Nutzen bieten, sprich eine Übersicht zu passenden Themen in den verschiedenen Job-Kategorien, Bewerbungstipps oder weiterführende Beiträge. Wünschen würde ich mir vorallem ein paar mehr Artikel rund um das Thema Jobantritt davor und danach. Ich glaube viele sind mit diesen Themen oft überfordert oder gar hilflos und fragen sich was ist, wenn ich meinen Job verliere. Hier bin ich die Tage über einen kleinen Blog gestolpert, der genau solche Themen aufbereitet hat. Ob nun Lerntipps für Studierende, Assessment Center Vorbereitung, Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Bewerbung, Weiterbildung zur Stellensuche im Internet.

So interessant wie diese Themen sind, um so schwieriger ist es hier vernünftigen Inhalt für den Besucher zu bieten, doch meiner Meinung nach trennt sich im Laufe der Zeit schnell die Spreu vom Weizen. Wer eine gut strukturierte Seite bietet und dementsprechenden Content für den User wird sicher nicht nur bei den Lesern gut ankommen, sondern auch bei Tante G. gut platziert sein. Ob die einzelnen Besucher eine schlanke Seite möchten, oder die Werbung gar nicht wahrnehmen zeigt sich nur langfristig anhand der Besucherzahlen, den Erfolg wünsche ich jedenfalls den Jobbörsen für die der Kunde wichtig ist und nicht nur der Bannerklick.

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